Lina steht vor dem Supermarkt und greift nach ihren Stoffbeuteln, die immer im Küchenschrank liegen.Dort ist jedoch nichts mehr; die Tüten sind alle schmutzig und nicht mehr zu benutzen.Sie schaut in den Flur, wo ein großer Korb aus Weide liegt, den sie beim letzten Besuch dort gesehen hat.Ohne zu zögern hebt sie ihn hoch und trägt ihn zur Tür.Im Laden schiebt sie den Korb auf das Förderband.Die meisten Produkte – Brot, Gemüse, Milch – passen problemlos hinein, und die Kassiererin nickt, weil der Korb groß genug ist.Beim Bezahlen bemerkt Lina, dass sie nur noch ein Dutzend Eier kaufen will.Der Korb hat kein sicheres Fach für zerbrechliche Dinge, also nimmt sie die Eier vorsichtig in die Hand und legt sie auf den Tresen.Die Kassiererin gibt ihr ein Lächeln, weil sie die Situation sofort versteht, und legt die Eier dann in eine kleine Plastiktüte, die sie aus dem Regal nimmt.Zuhause stellt Lina den Korb neben die Haustür.Er steht dort, halb voll mit den Einkäufen, und erinnert sie daran, dass sie beim nächsten Mal wieder ohne Plastiktüten auskommen kann.Sie legt die Eier in den Kühlschrank und denkt darüber nach, wie praktisch der Korb war.Beim nächsten Einkauf wird sie wieder den Korb mitnehmen, weil sie nun keine neuen Stoffbeutel mehr braucht.Der Korb wird zu ihrem ständigen Begleiter, und das spart nicht nur Geld, sondern auch Müll.