Die Nachbarn möchten im Hof mehr Zeit zusammen verbringen.Bisher gibt es dort nur Mülltonnen und Fahrräder.Lea schlägt eine Bank vor, damit auch ältere Nachbarn bequem sitzen können.Sam fragt den Vermieter um Erlaubnis.Mia sucht im Internet nach einer gebrauchten Bank, um Geld zu sparen.Sie findet eine aus Holz.Die Farbe ist alt, aber die Bank ist stabil.Am Samstag schleifen und streichen die Nachbarn das Holz.Zwei Kinder malen kleine Blumen auf die Seiten.Danach muss die Farbe trocknen.Am Sonntag stellen sie die Bank unter einen Baum.Frau Roth bringt Tee.Jemand fragt nach einem Tisch.„Ein Projekt nach dem anderen“, sagt Lea.„Heute setzen wir uns erst einmal hin.“Zum ersten Mal bleiben die Nachbarn nach dem kurzen Grüßen noch eine Stunde im Hof.Ein paar Tage später liegt ein Zettel an der Haustür.Ein Nachbar aus dem Erdgeschoss schreibt, dass die Gespräche im Hof abends sehr laut sind.Er muss früh aufstehen und kann schlecht schlafen.Lea nimmt die Nachricht ernst.Bei einem kurzen Treffen fragt sie, welche Zeiten für alle passen.Einige möchten nach der Arbeit draußen sitzen.Andere brauchen am Abend Ruhe.Sie einigen sich darauf, ab neun leiser zu sprechen und später ins Haus zu gehen.Unter der Bank stellen sie eine kleine Kiste für liegen gebliebene Sachen auf.Den Hof räumen alle nach dem Treffen auf.Am folgenden Sonntag kommt auch der Nachbar aus dem Erdgeschoss dazu.Er bringt Tassen mit.Die Bank bleibt ein gemeinsamer Platz, aber jetzt passen die Regeln besser zum Alltag im Haus.